Warum Ist Eine Wunddokumentation Wichtig?

Die Wunddokumentation hat eine wichtige Funktion. Als Grundlage der koordinierten Therapie weist sie geleistete Maßnahmen nach und macht den Versorgungsprozess nachvollziehbar. Auf dieser Basis ermöglicht sie, den weiteren Heilungsverlauf einzuschätzen und hilft, Probleme rasch zu erfassen und zu beheben.

Was muss in eine Wunddokumentation?

Fotodokumentation von Wunden

Um die schriftlichen Darstellungen zu untermalen und die Wunden für alle Pflegekräfte zu visualisieren, ist die Fotodokumentation empfohlen. Neben der ausführlichen Beschreibung über Wundgröße, Lokalisation oder Zustand können Fotos die Wunddokumentation hilfreich ergänzen.

Was bedeutet Wunddokumentation?

Die Wunddokumentation dient der Dokumentation der Ausgangssituation sowie des Behandlungsverlaufs von Wunden – insbesondere von chronischen Wunden. Sie ist Bestandteil der Qualitätssicherung in Therapie und Pflege und dient der forensischen Absicherung des Behandlers.

Wie oft sollte eine Wunddokumentation?

Die schriftliche Wunddokumentation sollte nach jedem Verbandwechsel, spätestens aber wöchentlich erfolgen.

Warum ist Wundmanagement wichtig?

Eine chronische Wunde hat oft Folgen für die Lebensqualität der Betroffenen. Schmerzen, Wundgeruch oder Bewegungseinschränkungen können die Teilhabe an Aktivitäten einschränken. Umso wichtiger ist ein konsequentes Wundmanagement, das auch Aspekte wie Beratung und Anleitung (z. B.

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Wie schreibe ich eine Wunddokumentation?

Grundlegende Angaben: Die Basis der Wunddokumentation

  1. Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten.
  2. Länge der Wunde (in mm angegeben)
  3. Breite der Wunde (in mm angegeben)
  4. Wundrandbeschaffenheit.
  5. Beschreibung der Wundoberfläche.
  6. Wundart und Wundursache (aus der ärztlichen Diagnose)

Welche Belege können sich auf einer Wunde befinden?

Eiter gehört neben Biofilm, Fibrin, Nekrose und Detritus zu den gängigsten Wundbelägen. Diese kommen vor allem bei chronischen Wunden häufig vor.

Wie wird ein Dekubitus dokumentiert?

Eintragungen im Pflegebericht wie „Lagerungsplan angelegt, WDM angefordert“ oder „Haut am Gesäß seit heute defekt, Wundmanager bestellt“ dokumentieren, dass Probleme erkannt und Maßnahmen getroffen wurden. Die regelmäßige Erwähnung zeigt, dass die Pflege den Dekubitus im Blick hat.

Wie kann man eine Wunde beurteilen?

Wenn Sie eine Wunde beurteilen und dokumentieren, sollten Sie auf Folgendes achten: Wundort, -größe und -art. Eigenschaften des Wundbetts, wie nekrotisches Gewebe, Granulationsgewebe und Infektionen. Geruch und Wundexsudat (kein, gering, mäßig, stark/viel)

Wann ist eine Wunde Serös?

Die Beschaffenheit des Exsudats kann wichtige Hinweise zur Beurteilung der Wundsituation liefern: Konsistenz: serös bei klarem, dünnflüssigem Plasma, blutig-serös bei Plasma mit wenig Blut, blutig bei einer frischen Blutung und eitrig, zähflüssig (viskös) bei einer Wundinfektion.

Wann sollte bei chronischen Wunden eine Fotodokumentation durchgeführt werden?

Eine Fotodokumentation sollte ebenfalls spätestens alle vier Wochen und zusätzlich bei gravierenden Veränderungen der Wundsituation erfolgen.

Was versteht man unter Wundmanagement?

Unter Wundmanagement versteht man eine strukturierte, interdisziplinäre Versorgung von Wunden, die u.a Wundanamnese, Wundinspektion, Wundbehandlung, Schmerztherapie und Wunddokumentation umfasst.

Was ist wichtig bei einer Wundversorgung?

Maßnahmen zur Wundversorgung: Wundreinigung und Desinfektion, evtl. Drainage, evtl. Débridement, evtl. Madentherapie, Wundverschluss mit Pflaster, Gewebekleber, Naht oder Klammern.

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Was ist der Unterschied zwischen Wundexperte und Wundmanager?

Neben dem wichtigen Fachwissen benötigt Ihr Wundmanager eine hohe soziale Kompetenz, da auch Beratung und Evaluation zu seinen Aufgaben gehören. Der Wundexperte ist in Ihrer Einrichtung grundsätzlich als Pflegefachkraft beschäftigt.

Was muss ich bei der Fotodokumentation beachten?

7 Tipps für eine fehlerfreie Fotodokumentation von Wunden

  • Fotografieren Sie die Wunde stets mit dem gleichen Abstand und Winkel und verwenden Sie dieselbe Belichtung (z.
  • Verwenden Sie, wenn möglich, immer dasselbe Kameramodell.
  • Sorgen Sie für einen möglichst dunklen Hintergrund.
  • Wie wird ein Dekubitus dokumentiert?

    Eintragungen im Pflegebericht wie „Lagerungsplan angelegt, WDM angefordert“ oder „Haut am Gesäß seit heute defekt, Wundmanager bestellt“ dokumentieren, dass Probleme erkannt und Maßnahmen getroffen wurden. Die regelmäßige Erwähnung zeigt, dass die Pflege den Dekubitus im Blick hat.

    Was gibt es für Wundarten?

    Es werden drei große Gruppen von Wunden unterschieden:

  • traumatische Wunden. Mechanische Verletzungen. Thermische Verletzungen. Chemische Verletzungen. Strahlenschäden.
  • iatrogene Wunden.
  • chronische Wunden.
  • Wie kann man den wundgrund beschreiben?

    Der Wundgrund oder auch Wundbett ist der Bereich der Wunde, der vom Wundrand umgeben ist. Je nachdem in welcher Wundheilungsphase sich eine Wunde befindet, variiert der Wundgrund in seiner Farbe und seiner Gewebszusammensetzung. Bei tiefen Defekten können Nerven, Gefäße, Knochen und Sehnen auf dem Wundgrund freiliegen.

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