Warum Heißt Der Borkenkäfer Buchdrucker?

Buchdrucker und Kupferstecher Das Aussehen der Brutgänge ist für die wichtigsten Borkenkäfer in Niedersachsen namensgebend: das Brutbild des Großen Achtzähnigen Fichtenborkenkäfers (Ips typographus) ähnelt einem aufgeschlagenem Buch – der Käfer wird daher auch Buchdrucker genannt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Buchdrucker und einem Fichtenborkenkäfer?

Buchdrucker ( Ips typographus ), Imago. Der Buchdrucker oder Großer achtzähniger Fichtenborkenkäfer ( Ips typographus) ist eine Käferart aus der Unterfamilie der Borkenkäfer ( Scolytinae ). Da er seine Brutsysteme in der Rinde der Wirtsbäume anlegt, wird er den Rindenbrütern zugerechnet. Er gilt als ein bedeutender Forstschädling.

Welche Arten von Borkenkäfer gibt es?

Borkenkäfer bohren sich durch die Rinde ihrer Wirts-Baumarten wie der Fichte und legen dort Brutgänge für ihre Nachkommen an. Hierbei unterscheidet man Holzbrütende Borkenkäfer, deren Gänge ins Holz vordringen, und Rindenbrütende Borkenkäfer, die ihre Brutgänge unter der Rinde anfertigen.

Was ist der Unterschied zwischen einem grossen und einem kleinenbuchdrucker?

Das vorliegende Merkblatt behandelt ausführlich die Biologie des Grossen Buchdruckers ( Ips typographus) und seines nahen Verwandten, des Kleinen Buchdruckers ( Ips amitinus ). Der Grosse Buchdrucker lebt in der Schweiz im gesamten Verbreitungsgebiet der Fichte bis auf 2000 m.

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Was sind die natürlichen Feinde von Borkenkäfern?

Sie sind in einem speziellen Merkblatt Natürliche Feinde von Borkenkäfern zusammengefasst. Die wichtigsten Antagonisten sind räuberische Fliegen und Käfer, sowie parasitische Wespen. Auch Spechte und weitere Vögel, sowie Pilzkrankheiten dezimieren die Käfer.

Warum Buchdrucker?

Borkenkäfer sind ein fester Bestandteil jedes Waldökosystems. Der Buchdrucker (Ips typographus) ist die wirtschaftlich wichtigste der über hundert in der Schweiz vorkommenden Borkenkäferarten. Er neigt bei günstigen Bedingungen zu Massenvermehrungen, die zu ausgedehntem Absterben von Bäumen führen können.

Wo lebt der Buchdrucker?

Der Buchdrucker ist der forstlich wichtigste und gefährlichste Schadorganismus. Er befällt den Stammbereich in mittelalten bis alten Fichtenbeständen (ab 50 – 60 Jahre). Der Kupferstecher bevorzugt dünnborkige Stammteile im Kronenbereich älterer Fichten sowie Jungpflanzen.

Warum gibt es Borkenkäfer?

Der Borkenkäfer sorgt dafür, dass sie immer genug davon finden. Deshalb ist er für das natürliche Gleichgewicht im Wald sehr wichtig. Weil er jedoch in vielen unserer Wälder bekämpft wird und deshalb zu wenig Totholz herumliegt, sind dort bereits viele Arten, besonders Pilze und Flechten, ausgestorben.

Warum gehen Borkenkäfer nur Fichte?

Borkenkäferarten sind „sekundäre“ Schädlinge, d.h. sie finden nur in kränkelnden und absterbenden Bäumen günstige Entwicklungsbedingungen. Durch Trockenheit, Windwurf oder Schneebruch geschwächte Nadelbäume (meist Fichten) dienen somit als Brutstätte.

Wo wohnt der Borkenkäfer?

Borkenkäfer kommen weltweit und an allen Laubbäumen und Nadelbäumen vor. Viele Arten der Borkenkäfer befallen nur eine oder wenige Wirtsbaumarten, andere haben ein sehr breites Spektrum von Baumarten. Die meisten Arten besiedeln geschädigte oder bereits abgestorbene Nadelbäume oder Laubbäume.

Wo ist der Borkenkäfer heimisch?

In der Paläarktis sind etwa 600, in Europa zwischen 250 und gut 300 Arten heimisch, in Deutschland etwa 110. Sprechen deutschsprachige Forstpraktiker von „dem“ Borkenkäfer, ist fast immer eine bestimmte Art gemeint, der Buchdrucker (Ips typographus).

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Wie viele Eier legt ein Buchdrucker?

Der Buchdrucker ist polygam, d. h. je Brutsystem versammeln sich 2 – 3 Weibchen, die jeweils ei- nen Muttergang in Faserrichtung anlegen. An den Seitenwänden dieser Gänge platzieren sie ihre Eier (100 – 150 pro Weibchen und Vegetationsperiode verteilt auf mehrere Bruten) jeweils einzeln in Ei-Nischen.

Warum mehr Borkenkäfer?

Die Trockenheit hat zu einer Massenvermehrung der Borkenkäferarten Buchdrucker und Kupferstecher geführt. In den von der Dürre geschwächten Bäumen haben die Borkenkäfer ideale Bedingungen für die Vermehrung gefunden. Die befallenen Bäume sind vor allem Fichten.

Warum ist der Borkenkäfer ein Problem für unsere Wälder?

Das gefährliche aller Borkenkäferarten ist, dass sie unter der Rinde ihre Eier ablegen. Die schlüpfenden Larven fressen die wichtigsten Schichten des Baumstammes unter der Rinde und zerstören die Lebensadern des Baumes. Ist der Saftfluss in die Krone vollständig zerstört, ist der Baum nicht mehr zu retten.

Ist der Borkenkäfer für den Menschen gefährlich?

In der Entwicklung von der Larve bis zum Weibchen, das neue Eier ablegt, brauchen sie drei Blutmahlzeiten. Gefährlich für den Menschen sind sie vor allem deswegen, weil sie Erreger der Borreliose und der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Wie tötet der Borkenkäfer die Fichte?

Normalerweise wehrt die Fichte sich gegen den Borkenkäfer, indem sie, wenn der Käfer sich in die Rinde einbohrt, ihn mit Harz umschließt und tötet. Doch auf Grund der Trockenheit fehlt es den Bäumen an Flüssigkeit, um Harz zu bilden.

Welche Bäume greift der Borkenkäfer nicht an?

Der Schädling fällt demnach nicht mehr nur über den Fichtenbestand in Wäldern her, sondern auch über Douglasen und Kiefern. Hintergrund: Die rasante Vermehrung der Forstschädlinge. Vor allem in Nordrhein-Westfalen seien die Waldschäden im vergangenen Jahr besonders drastisch aufgrund von Dürre und Sturmschäden.

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Was macht der Borkenkäfer mit den Bäumen?

Borkenkäfer sind Insekten, die sich unter der Rinde von Bäumen entwickeln. Während ihrer Wachstumsphase benötigen sie besonders viel Nahrung und fressen Gänge im weichen Rindenbast. Damit unterbrechen sie den Saftstrom im Baumstamm, was die Bäume zum Absterben bringen kann.

Wer ist der natürlicher Feind des Borkenkäfers?

Die Eidgenossenschaftliche Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) aus der Schweiz hat ein Merkblatt über die natürlichen Feinde für Borkenkäfer veröffentlicht. Insgesamt hat der Borkenkäfe rund 300 natürlich Feinde. Beispielsweise räuberische Käfer und parasitische Wespen.

Ist der Borkenkäfer für den Menschen gefährlich?

In der Entwicklung von der Larve bis zum Weibchen, das neue Eier ablegt, brauchen sie drei Blutmahlzeiten. Gefährlich für den Menschen sind sie vor allem deswegen, weil sie Erreger der Borreliose und der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Warum gibt es bei uns ein Wald sterben?

Unseren Wäldern geht es schlecht. Deutschlandweit sterben in nicht gekanntem Ausmaß ganze Waldflächen ab. Grund ist vor allem die extreme Trockenheit der letzten Jahre und damit einhergehend eine größere Anfälligkeit für Schädlinge. Nie zuvor in der Erdgeschichte hat sich das Klima so schnell verändert.

Haben Borkenkäfer Zähne?

Zwölfzähniger Kiefern-Borkenkäfer (Ips sexdentatus), 5,5–7,5 mm, jederseits 6 Zähne am Flügeldeckenabsturz, überall in Europa am unteren Stammteil vor allem der Kiefer; polygamer Rindenbrüter, von der Rammelkammer aus gehen 2–4, bis 50 cm lange Mutterlängsgänge ( ä vgl.

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